Mittwoch, 5. November 2014

WeltRaum in Hallein

Am 04.11. machte der WeltRaum einen letzten Halt in Hallein. Vielen Dank für euer Engagement und die vielen Fragen, die am Podium gestellt wurden. Aus Zeitgründen konnten leider nicht alle Fragen, die ihr über SMS geschickt habt, den PolitikerInnen gestellt werden - was aber kein Grund ist, nicht weiter zu diskutieren! Deswegen hier ein Überblick über die SMS-Beiträge:

Wie planen Sie mit der Netzneutralität in Österreich umzugehen?

Wie stehen Sie zur Legalisierung von Cannabis?

Warum ist es Asylanten erlaubt, das Geschäft der Prostitution aufzunehmen, aber nichts Anderes zu arbeiten?

Wie stehen die verschiedenen Parteien zum Thema Streamen von Filmen und Musik?

Was stört Sie am meisten an unserem demokratischen System, oder sind Sie zufrieden?

Wie würden die verschiedenen Parteien das globale Thema der gleichgeschlechtlichen Ehe aufgreifen bzw. Lösungsvorschläge beitragen?

Wie stehen die Parteien zu AusländerInnen, Migration, Gleichberechtigung, Jobangebote und Rechte?

Wie würden die einzelnen Parteien die Wahlbeteiligung steigern?

Was versuchen die Parteien gegen Diskriminierung zu unternehmen?

Wie stehen die Parteien zum Thema Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare?

Alle Vertreter der Parteien sind gegen Budgetkürzungen, aber trotzdem werden sie durchgeführt – wie geht das?

Dienstag, 27. Mai 2014

Abschlussdiskussion beim WeltRaum im Pinzgau

Das waren eure via SMS gestellten Fragen, für deren Beantwortung die Zeit nicht ausgereicht hat.

Am 20.05.2014 machte der WeltRaum in Zell am See Halt. Bei der abschließenden Podiumsdiskussion hatten die Teilnehmenden wie immer die Möglichkeit sich persönlich in den "Fishbowl" - in die Diskussion mit PolitikerInnen und ExpertInnen auf die Bühne zu begeben. Es konnten aber Fragen auch via SMS gestellt oder auf Facebook gepostet werden. Damit nichts verloren geht und vielleicht die eine oder andere Frage noch im Nachhinein beantwortet werden kann - hier ein Auszug der Nachrichten, die uns erreicht haben:

  • Beim Thema Adoption bei gleichgeschlechtlichen Paaren hört man immer die Begründung " In der Schule werden Kinder mit gleichgeschlechtlichen Eltern ausgegrenzt". Wie wäre es, den Kindern beizubringen andere nicht auszugrenzen anstatt anderen Personen ihr Recht auf Familiengründung zu nehmen.
  • Warum ist die Hauptschule in die Mittelschule umgewandelt worden? Das System mit den Leistungsgruppen war doch perfekt, denn da wird man gefördert wenn man schlecht ist! Und man bleibt nicht gleich sitzen wenn man einen 5er hat, man wird nur abgestuft und bekommt eine neue Chance.
  • Es gibt mehr Vorteile wie Nachteile zur Legalisierung von Cannabis. Warum ist nur eine Partei für die Legalisierung? Es konsumieren sowieso mehr als 1/10 der Bevölkerung Cannabis. Meiner Meinung nach ist es besser, da auch der Staat davon profitieren würde, wegen der "Zaubersteuer".
  • Thema Unken (Unterbringung von AsylwerberInnen): Warum wurden die Anrainer nicht vorher gefragt?
  • Warum wurde die Neue Mittelschule eingeführt?
  • Viele Schüler finden die Neue Mittelschule nicht gut, denn die Leistungsgruppen waren sehr gut! Warum wurde sie eingeführt?
  • Wozu nützt die neue Mittelschule? Die Schlauen werden nicht mehr gefördert und den Dummen ist es zu schwer.
  • Warum wurde die Mittelschule eingeführt?
  • Ich wollte wissen, wieso die Zentralmatura an uns getestet wird, da wir plötzlich anders unterrichtet werden müssen. Es gibt noch keine perfekt geeigneten Bücher. Warum startet man den Versuch mit einer 1. Klasse und nicht mit einer 5. Klasse?
  • Warum wurde nach all den Fehlern die bei der Zentralmatura passiert sind, die Entscheidung getroffen, dass die dafür verantwortlichen Personen zurücktreten müssen, anstatt zur "alten" Matura zurückzukehren, die bis jetzt funktioniert hat?h
  • Was ist jetzt eigentlich der Unterschied zwischen Zentralmatura und normaler Matura und was ist besser?
  • Warum werden Buben bzw. Männer zum Teil immer noch bevorzugt zum Beispiel bei Jobangeboten oder auch Schule, Schulschluss oder Bezahlung?
  • Warum spricht jede Partei von einer Bildungsreform, jedoch passiert nichts und wenn, dann nur eine unüberlegte Reform?
  • Warum müssen wir SchülerInnen 5 Tage die Woche in die Schule gehen und nicht nur Samstag und Sonntag?
  • Zu welchem Zweck wurde die Mittelschule angefordert?
  • Heutzutage ist man ohne Matura nichts mehr, warum?
  • Wie wäre es mit einem Modulsystem in der Schule? Man kann dann mehr in seine Stärken als in seine Schwächen investieren!
  • Warum dürfen Homosexuelle keine Kinder adoptieren?
  • Warum wird die Schokolade teurer?
 
Herzlichen Dank für eure Teilnahme und die zahlreichen Fragen!

Mittwoch, 29. Januar 2014

Demokratie & Mitbestimmung: Du zählst! Du wählst!
Heuer kannst du bei mehreren Wahlen deine Stimme abgeben!

09.03.2014: BürgermeisterInnen- und Gemeinderatswahl in allen Salzburger Gemeinden

24.05.2014: Wahl zum Europäischen Parlament
Du hast Fragen über die Wahl zum Europäischen Parlament?
Schau doch auf den Wahlinformations-Blog http://www.eu2014.at. Dort kannst du die über die Wahl, aktuelle Themen und die Mitgliedsstaaten informieren. Die Redaktion des Blogs besteht großteils aus österreichischen SchülerInnen und StudentInnen!
Hier noch ein weiterer Link zur Wahl: http://www.myvote2014.eu/de/Startseite/Index.



(Bildquelle: http://www.myvote2014.eu/de/home)

Dienstag, 21. Januar 2014

Wie fit bist du im Internet?

Kennst du dich aus mit Datenschutz, Urheberrecht, Internet-Abzocke und Soziale Online Netzwerke? Teste dein Wissen mit dem Saferinternet.at-Jugendquiz!

Falls du dein Wissen auffrischen willst, helfen dir diese Seiten weiter:
Aktuelle Infos und Tipps sowie Antworten auf Fragen zu Datenschutz, Urheberrecht, Internet-Abzocke und vieles mehr auf Saferinternet.at oder der Facebook-Seite von Saferinternet.at. 
Viel Spaß!

Mittwoch, 15. Januar 2014

Und auch im Pongau war nicht genug Zeit für all eure Fragen...

Am 14.01.2014 startete der Weltraum von Bischofshofen aus ins Neue Jahr. Bei der abschließenden Podiumsdiskussion mit VertreterInnen aller im Salzburger Landtag vertretenen Parteien ging es rund. Neben der Möglichkeit, sich persönlich in den "Fishbowl" zu begeben, konnten auch diesmal wieder Fragen via SMS gestellt oder auf Facebook gepostet werden. Allerdings war die Diskussion so lebhaft, dass keine einzige davon an die Runde gerichtet werden konnte. Vielleicht kann aber im Nachhinein die eine oder andere Frage noch beantwortet werden - hier ein Auszug davon, was uns erreicht hat: 

  • Todesstrafe für geplanten Berufsmord? Ja / Nein? Was sind die Meinungen der einzelnen Parteien?
  • Warum wird Cannabis in Österreich nicht legalisiert?
  • Brauchen wir eine Glücks- und Zufriedenheitsforschung?
  • Wie stehen die einzelnen Parteien zum Thema Anonymus und ihren Maßnahmen gegen die Weiterleitung der persönlichen Daten?
  • Da Österreich bald schon die Sparbremse ziehen muss, ist es da wirklich notwendig Geld in eine Pseudo Forschungseinrichtung zu pulvern, die weder Nutzen noch Sinn hat?
  • Was halten die einzelnen Parteien von der Gesamtschule?
  • Bewirken Schülerstreiks zur Zentralmatura etwas oder werden sie einfach von der Politik ignoriert?
  • Warum wird die Zentralmatura in 2 Jahren schon durchgeführt und nicht gestartet mit einer 1. Klasse, die von Anfang an auf die Zentralmatura vorbereitet werden?
  • Was passiert, wenn die erste Zentralmatura wirklich schlecht ausfällt?
 Ein ganz großes Dankeschön für eure engagierte Teilnahme!

Dienstag, 26. November 2013

Fragen über Fragen...

Ein kleiner Auszug aus den Fragen, die gestern, 25.11., beim Weltraum in der Salzburg AG via SMS ans Podium gerichtet wurden. Leider war vor Ort nicht ausreichend Zeit, um alle zu beantworten. Aber vielleicht ist da im noch was möglich...

  • „Wie stehen die Parteien zur Ganztagsschule?“
  • „Auf welches Lebensmittel-Gütesiegel kann man wirklich vertrauen?“
  • „Warum dürfen Asylwerber nicht arbeiten?“
  • „Warum wird der Sport an den Schulen für die jungen Menschen nicht mehr gefördert?“
  • „Warum gibt es in Österreich keinen Mindestlohn, mit dem man überleben kann?“
  • „Können wir Edward Snowden mittels einer Volksabstimmung Asyl geben?“
  • „Wie kann mich die NSA abhören?“
  • Zur Test-Phase Tempo 80 auf der Stadtautobahn: „Kann man ein Gesetz durchsetzen, wie zum Beispiel Tempo 80, bei solch negativer Rückmeldung des Volkes?“ „Warum wird der Achziger gemacht wenn 33.000 Leute dagegen sind?“
  • „Jeder sagt immer dass die Meinung der Jugendlichen wichtig ist aber keiner sagt wie man seine Standpunkte am besten einbringen kann damit sie nicht nur verworfen sondern auch beachtet und berücksichtigt werden.“
  • „Warum fordern viele Parteien (vor allem die Grünen) einen ökologischen Energiegewinn aber wenn man dann versucht ein Wasser- oder Windkraftwerk zu bauen, bekommt man das Nein der Grünen wegen der Umweltauflagen. Wenn alles rund um Flüsse Naturschutzgebiet ist, wo sollte man dann Wasserkraftwerke zum Gewinn von Ökostrom bauen?“
Vielen Dank an alle für die engagierte Teilnahme! 

Montag, 25. November 2013

ein Jahrestag passend zur Diskussion am und mit dem Podium heute

Heute vor 23 Jahren ist in Eberswald in Brandenburg etwas passiert, an zu erinnern sich lohnt im Angesicht der heutigen Podiumsdiskussion vom 25.11.2013.

Ich nehme mir heraus, das hier zu posten, obwohl es mit der Arbeitgruppe und dem Thema nicht allzu viel zu tun hat, für die ich nach Salzburg eingeladen wurde. Danke übrigens auch an dieser Stelle für die Einladung.

Die Diskussionen am und mit dem Podium heute in der Salzburg AG, die haben aber etwas mit den Ereignissen von vor 23 Jahren zu tun. Der Zufall will, aber das hat am wenigsten zu bedeuten, dass die Person, deren Namen heute noch mit den Vorfällen damals verbunden ist, Amadeo hieß. Der schwarze Amadeo, wie er im folgenden Lied genannt wird ...

zur digitalen Welt und Datenschutz

Es gibt da ein Spiel, das paar gute Freunde aus Linz in Wien zusammenschrauben und das für Furore sorgt. Es handelt von dem, was in unserer Arbeitsgruppe Thema war. Seit einiger Zeit basteln die Entwickler immer wieder etwas weiter ... von frühesten pre-Versionen zur Alpha Version, von einer closed beta nach der anderen.

Und sie bekommen für dieses Projekt immer wieder gute Presse, sogar sehr gute Presse, nicht nur in Österreich sondern bis hin zur New York Times. Trotzdem müssen sie die Finanzierung für die Knochenhack'n des Programmierens Monat für Monat mühsam irgendwo auftreiben, weil das Thema des Spiels ...




Donnerstag, 21. November 2013

Menschenrechte und Grundrechte (von Daiva Döring)


Menschenrechte sind universell und bilden die Basis für friedliches Zusammenleben und Demokratie. Auch wenn es Verbesserungsbedarf gibt, ist es wichtig festzuhalten, dass - weltweit gesehen - in Europa die Menschenrechte am besten geschützt sind. In Österreich ist die Europäische Menschenrechtskonvention Teil der Verfassung und die Stadt Salzburg hat die „Europäische Charta für den Schutz der Menschenrechte in der Stadt“ unterzeichnet, um die Gewährleistung der Menschenrechte auf lokaler Ebene zu fördern.

Migration gehört zur Geschichte der Menschheit  und ist keine Besonderheit der Gegenwart. Wesentlich ist die Unterscheidung zwischen freiwilliger und erzwungener Migration. Im letzten Fall haben die Personen keine Möglichkeit der Rückkehr in ihr jeweiliges Herkunftsland. Diese Menschen kämpfen häufig mit der Bewältigung von Erlebnissen von Verfolgung und Gewalt, in denen sie und ihre Familien sich oft sogar in akuter Lebensgefahr befunden haben.

Die Integration von MigrantInnen ist eng mit Fragen der Gleichbehandlung und der Menschenrechte verbunden. Der ungehinderte Zugang zu allen Basisinstitutionen der Gesellschaft – Bildung, Arbeit, Recht, Wohnen, soziale Sicherung, Politik - bildet die Basis der Integration. Die Gleichstellung ist gesetzlich bis zu Einbürgerung der MigrantInnen nicht gegeben. Aber auch der gesetzlich festgeschriebene Schutz der Menschenrechte bedeutet nicht automatisch, dass die Menschenrechte im Alltag respektiert werden.

Der Rassismus-Bericht des Europäischen Netzwerks gegen Rassismus (ENAR) konstatierte 2012 einige beunruhigende Entwicklungen: So die wachsende Islamophobie (Angst vor dem Islam), die sich oft besonders gegen Frauen wendet. Beispielsweise sind 85 Prozent aller islamophoben Aktionen in Frankreich gegen Frauen gerichtet. Besonders betroffen vom Rassismus sind Schwarzafrikaner und Roma. Vorwürfe, denen sich ethnische Minderheiten ausgesetzt sehen, beziehen sich häufig darauf, dass sie der einheimischen Bevölkerung Arbeitsplätze wegnehmen, die Löhne drücken und unverhältnismäßig oft von Sozialleistungen profitieren würden. Roma wiederum werden oft für steigende Kriminalität verantwortlich gemacht. Zu Österreich wird in dem Bericht kritisch angemerkt, dass gültige Bauvorschriften den Bau von Moscheen verhindern. (http://diepresse.com/home/politik/eu/1378348/RassismusBericht_Harte-Zeiten-fur-Muslime-in-EU)

In Österreich besteht auch das Problem, dass Menschenrechte im unmittelbaren Lebensbereich zu wenig geschützt sind. Vielen fehlt die Information über ihre Grundrechte und der Zugang zu den Rechtsmitteln ist schwächer als in den anderen 16 europäischen Staaten von insgesamt 27 EU-Ländern. Besonders betroffen von alltäglichen Diskriminierungen sind Personen mit anderem Aussehen, ungewöhnlich klingenden Namen, mit sprachlichem Akzent, Menschen mit irregulärem Status sowie AsylwerberInnen und Armutsbetroffene. Die Stadt Salzburg hat bespielhaft für die Verbesserung des Menschenrechtsschutzes eine niederschwellige Antidiskriminierungsstelle geschaffen.

Welche Formen Diskriminierung im Lebensalltag der Menschen annehmen kann, zeigt sich an den Informationen seitens der ZARA-Beratungsstelle für Opfer und für ZeugInnen von Rassismus. Dort wurden diese und leider viele andere Beispiele gesammelt: „Türken kotzen mich an“, sagt eine Lehrerin vor ihrer Klasse. Mit „Hau ab Du schwarzer Affe“,  versucht ein Taxifahrer einen Fahrgast endgültig zu vertreiben und mit einem „für di kost des vier Euro, du N*“ diskriminiert ein Busfahrer einen jungen Mann beim Einsteigen. (s. http://www.zara.or.at/index.php/archiv/7157 )


Wusstest Du, dass
… dass in Österreich rund 180 Sprachen gesprochen werden?
… dass die Anerkennung sprachlicher und gesellschaftlicher Vielfalt Integration erleichtert, Kommunikation fördert und Frieden sichert?
… dass es zu den universellen Menschenrechten gehört, Sprachen zu schützen und zu bewahren? Sprache ist die Basis der eigenen Identität und Teil des kulturellen Erbes.
… dass 2012 weltweit 232 Millionen Personen von einem in den anderen Staat wanderten?
… dass 2013 aus 69 Staaten bzw. Regionen Krisen gemeldet wurden und weltweit es 45,2 Millionen Flüchtlinge gab?
… dass vier von fünf Flüchtlingen in Entwicklungsländern leben?
… dass 2012 in der EU rund 1,5 Millionen Flüchtlinge lebten – das sind 3,3% aller weltweit Vertriebenen, fünf größten Aufnahmeländer – Pakistan, Iran, Deutschland, Kenia und Syrien sind?
… dass das Recht auf ein faires Asylverfahren ein Menschenrecht ist und Flüchtlinge aufgenommen werden müssen?
… dass Asylsuchende nicht illegal sind und weder Österreich noch andere EU-Länder Menschen auf der Flucht an den Grenzen abweisen dürfen, dass es aber seit den 1990er Jahren über 20.000 Todesfälle von Flüchtlingen an den EU-Außengrenzen gab?
… dass in Österreich Asylsuchende 0,27% der Bevölkerung ausmachen?
… dass Asylsuchenden in Österreich aufgrund der rechtlichen Situation kaum je eine Arbeitsbewilligung erhalten, dass ihnen aber – wenn sie selbständig wohnen – lediglich 320 € pro Monat für alle Ausgaben zur Verfügung stehen?
… dass in Österreich junge Menschen mit Migrationsgeschichte viel schwerer eine Lehrstelle und/oder einen geeigneten Arbeitsplatz bekommen, nachdem sie fast doppelt so viele Bewerbungen abgeschickt haben, wie ein/e ÖsterreicherIn?

Mittwoch, 13. November 2013

ein paar nützliche links:

http://www.clubofrome.de/

http://www.attac.at/

http://www.fairwear.org/

http://www.cleanclothes.at/

http://postwachstumsoekonomie.org/


to be continued

Dienstag, 5. November 2013

Fragen zu Demokratie & Mitbestimmung - von Christoph Giesa

Mit welchen Problemen hat die Demokratie heute zu kämpfen, und warum lohnt es sich trotzdem, sich zu engagieren?

Welche Möglichkeiten gibt es, gerade auch für junge Menschen, etwas zu tun?

Was müssen kurzfristige und langfristige Ziele sein?

Und welche Rolle spielen die digitalen Kanäle bei all dem?


Ein Blick über den Tellerrand lässt schnell deutlich werden, dass viel mehr möglich ist, als einem von der Politik gerne weisgemacht wird. Dabei ist es allerdings wichtig, dass man nicht nur gegen etwas ist. "Dafür ist das neue Dagegen" - wie das geht, soll ein maßgeblicher Diskussionspunkt sein.

Montag, 4. November 2013

Gleichberechtigung?

Zeichnung von Thomas Plaßmann (Homepage)
Quelle: http://www.bpb.de/lernen/unterrichten/grafstat/134708/m-05-08-karikatur-gleichberechtigung

Donnerstag, 24. Oktober 2013

5 Fragen zum Thema Bildung und Werte - von Thomas Schuster

1. Bildung ist mehr als die Ansammlung von (Schul-)wissen. Wer ist für die Vermittlung von Lebenskompetenzen  verantwortlich und welche Werte sind da wichtig?

2. Schule und Universität stehen im Fokus der Bildungspolitik. Welche weiteren Player könnten in einem bunten Bildungsnetzwerk eine (größere) Rolle spielen?

3. Woran liegt es, dass sich in Skandinavien in der ganzen Gesellschaft ein Innovationsklima ausbreitet? An den Schulen? Was macht Schulen erfolgreich? 

4. Bildungsverlierer/innen - schlechte Chancen am Arbeitsmarkt - soziale Ausgrenzung - Auswirkung auf Lebenszufriedenheit & Gesundheit: Wie sehr wirkt sich Bildungsarmut auf ein Leben aus?

5.  "Manni ist geschickt und schlau, doch sein Vater ist beim Bau, deshalb geht er bis zur neunten Klasse nur. Monika ist öd und fad, doch Papi ist Regierungsrat, deshalb macht sie bald Abitur." (Grips-Theater 1975) - Ist das Elternhaus noch immer Bildungsmotor bzw. -barriere?

Dienstag, 22. Oktober 2013

Ein paar Fragen zur Nutzung von Social Networks

  • Wie wichtig ist das Facebook-Profil für unser digitales Selbst- und Fremdbild?
  • Welchen Eindruck hinterlässt unser Facebook-Profil bei möglichen ArbeitgeberInnen?
  • Welche anderen Möglichkeiten der Online-Präsenz gibt es?
  • Sollten wir Online-Medien auch nutzen um uns politisch zu äußern?
  • Welche Bedeutung kann das Internet gerade im ländlichen Raum haben?

Hier zwei Videos zum Thema Facebook und Arbeitssuche.






Thema: Menschenrechte und Grundrechte

Sollte ich mir Gedanken über meine Grundrechte machen – sind die ohnehin gesichert – sind die eigentlich wichtig und wenn ja, warum? (ein Beispiel: Schutz der Privatsphäre im Internet)
Wer soll in Österreich Asyl bekommen und wer nicht?
Sind Wirtschaftsflüchtlinge Flüchtlinge?
Gelten Menschenrechte für alle und sollten sie für alle gelten?
Was macht Amnesty International?
 
Input zum Thema Menschenrechte:

Dienstag, 15. Oktober 2013

Verhältnismäßigkeit

entnommen von: http://abstrusegoose.com/528




Thema Datenschutz: Was Facebook über dich weiß.

Max Schrems hat seine persönlichen Daten von Facebook erstritten. Mittlerweile ist er weltberühmt. Die Tageszeitung "taz" hat er seine Online-Akte gegeben, um ein Aufklärungsvideo daraus zu machen. 


Donnerstag, 10. Oktober 2013

5 Fragen zu Demokratie und Partizipation - von Stefan Wally

1) Beteiligung an Wahlen geht seit Jahrzehnten zurück. Trotzdem: In Österreich ist die Beteiligung noch vergleichsweise hoch. Passen wir uns lediglich einem internationalen Durchschnitt an?

2) Die Schweiz lebt direkte Demokratie und gilt vielen als Vorbild. Manche Entscheidungen. Kein einziges der der letzten 20 Referenden hatte aber eine Beteiligung von mehr als 50 Prozent der Bevölkerung. Nehmen nicht einmal die Schweizer ihr Instrument der Beteiligung ernst?

3) Wer hat eigentlich die Zeit, sich mit den Sachfragen zu beschäftigen, zu denen man in der direkten Demokratie befragt wird? Ist es nicht gut, dass wir dafür Vertreter ins Parlament wählen, denen wir vertrauen?

4) Ist nicht das Internet, Web 2.0, die neue Form der Mitbestimmung, die zurecht altmodische Formen ablöst?

5) Ist es eigentlich klug, dass Österreicher, die seit Jahren im Ausland wohnen wahlberechtigt sind, aber Ausländer die hier arbeiten und Steuern zahlen nicht mitbestimmen dürfen?

Dienstag, 8. Oktober 2013

Sand im Getriebe (FAZ, vom 25.06.2013)

"Eine völlig neue ökonomische und soziale Logik bildet sich heraus: Ihr Wesen ist Überwachung. Der Mensch wird als reiner Datenlieferant genutzt und zu vorauseilendem Konformitätsdenken gezwungen. Es ist an der Zeit, der Arroganz des Silicon Valley etwas entgegenzusetzen."
 


Montag, 30. September 2013

WeltRaum. global - regional - egal?!


Wie sieht die Welt von morgen aus? Wie stellen wir sie uns vor? Was denken Jugendliche, ExpertInnen und PolitikerInnen darüber? Die Antworten auf diese Fragen sucht das Projekt WeltRaum. global – regional – egal?!, bei dem junge Menschen an einem Tag in allen Salzburger Bezirken die Möglichkeit haben, mit politischen EntscheidungsträgerInnen und FachexpertInnen über jugendrelevante, aktuelle und globale Themen zu diskutieren. Zuvor bzw. begleitend finden am jeweiligen Veranstaltungsort Workshops statt, um alle TeilnehmerInnen in methodischer und inhaltlicher Hinsicht bestens darauf vorzubereiten. 

Mit WeltRaum. global – regional – egal?! erhalten junge Menschen in Salzburg die Chance, mit ExpertInnnen und PolitikerInnen über ihre Lebenswelt betreffende und aktuelle gesellschaftspolitische Themen zu diskutieren. Die eingeladenen ExpertInnen sind DiskussionspartnerInnen und WissensvermittlerInnen für die Jugendlichen. Durch die Teilnahme der PolitikerInnen ergibt sich für die Jugendlichen die Möglichkeit, PolitikerInnen persönlich kennenzulernen und mit ihnen Fragen zu internationalen Themen auf Augenhöhe zu diskutieren.
Durch die persönlichen Gespräche mit den politischen EntscheidungsträgerInnen sollen die Teilnehmenden auch erfahren, welche Ideologien und Weltbilder hinter den einzelnen Parteien stehen. Die Berührungsängste sollen genommen und die Diskussionsbereitschaft gestärkt werden.
Die Aktivitäten des Projekts starten in Form von Workshops mit Schulbeginn 2013/2014, bevor von Oktober 2013 bis Juni 2014 die Diskussionsveranstaltungen über die Bühne gehen. Mit dem Projekt wird ein wesentlicher Beitrag geleistet, um der Politik- und Europaskepsis entgegenzutreten.